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Jana-Louisa, geboren am 15. September 1992, Lebertransplantation am 27. Juni 1995, lebt mit ihrer Mutter im Saarland Jana hat einen schweren Start ins Leben, als sie 1992 zur Welt kommt.
Neben anderen Fehlbildungen sind auch ihre Gallenwege nicht angelegt. In
einem gesunden Organismus verbinden diese Wege die Leber und die Gallenblase
mit dem Darm. Durch die fehlenden Gallenwege, die sich durch eine einfache
Operation nicht wiederherstellen lassen und den chronischen Gallenstau
zerstört sich Janas Leber nach und nach selbst. Eine solche Erkrankung
führt zu einer Leberzirrhose.
Janas Mutter gibt nicht auf und nimmt Kontakt zu anderen betroffenen Eltern auf. So hört sie zum ersten Mal vom Bundesverband der Organtransplantierten. Beim BDO findet sie Unterstützung. Sie folgt der Empfehlung, ein weiteres Transplantationszentrum zu Rate zu ziehen. Die Ärzte dort versprechen ihr keine Wunder, aber zumindest will man alles versuchen, Janas Leben durch eine Transplantation zu retten. Jana kämpft unter liebevoller Betreuung durch Ärzte und Pflegepersonal monatelang weiter. Im Juni 1995 ist es dann soweit: die jetzt fast drei Jahre alte Jana-Louisa bekommt die Leber eines Kindes. Zweieinhalb Monate nach der Transplantation ist ihr Gesundheitsstand so stabil, dass sie die Klinik verlassen kann. Von da an geht es bergauf für Jana und ihre Mutter. Jana-Louisa hat es geschafft. Sie hat eine zweite Chance bekommen. Das
Geschenk, weiter leben zu dürfen. Natürlich muss sie mehr auf
sich acht geben als andere Kinder. Sie ist anfälliger für Infekte,
ein bis zweimal im Monat muss sie zur Kontrolluntersuchung zum Arzt und
zu jedem Tag in ihrem Leben gehört die Einnahme von speziellen Medikamenten.
Jana heute:
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